Wassermann Glücksstein

Achat

Der Achat gehört zu den vielgestaltigsten Steinen, die in der Natur vorkommen. Rot, grau, weiß, blau, braun und grün treten an ihm auf, meist in den typischen konzentrischen Bändern, die sich Lage um Lage abzeichnen. Die farbigen Schichten sind mal durchscheinend, mal fast undurchsichtig, und weil der Stein hart und widerstandsfähig ist, schätzt ihn die Schmuckkunst seit der Antike. Sein Name geht auf den sizilianischen Fluss Achates zurück, an dessen Ufern er der Überlieferung nach zuerst gefunden wurde.

Gewonnen wird Achat vor allem in Brasilien, Uruguay, Indien und Mexiko. In Europa war der Raum um Idar-Oberstein jahrhundertelang das Zentrum der Achatschleiferei, und von dort aus verbreiteten sich Ringe, Ketten, Siegel, Schalen und kleine Figuren aus diesem Stein. Weil Achat kaum verschleißt, wurde er häufig über Generationen weitergereicht. Als Amulett gegen ungünstige Einflüsse hat er eine ebenso lange Geschichte wie als Schmuckstück.

In der Steinkunde gilt der Achat als ruhiger, erdender Begleiter, den man zur Arbeit an der inneren Balance heranzieht. Die einzelnen Varietäten - Bandachat, Moosachat, Feuerachat - wurden früher ganz unterschiedlichen Zwecken zugeordnet. Dem Volksglauben nach entfaltet er sich am ehesten im unmittelbaren Hautkontakt, weil die Kräfte der Natur so ungehindert durch den Stein hindurchziehen sollen.

Eigenschaften des Achats

• Überliefert ist, dass er seinen Träger vor Gefahren abschirmt und ihm hilft, sich in ungünstigen Umständen zurechtzufinden.

• Traditionell wurde er bei Einschlafschwierigkeiten empfohlen und mit einem ausgeglichenen Stoffwechsel in Verbindung gebracht.

• Alten Quellen zufolge erleichtert er den nüchternen Blick auf die Dinge, so wie sie wirklich sind.

• Ihm wird eine kräftige, als männlich gedachte Ausstrahlung zugeschrieben, die seit jeher mit Vitalität und körperlicher Stärke verknüpft wurde.

• Es heißt, er wärme verspannte Körperpartien und helfe, angestaute Anspannung zu lösen.

• In der Steinkunde soll er überschüssige Energie ableiten, weshalb man in fordernden Zeiten zu ihm griff.

• Dem Volksglauben nach erleichtert er den Kontakt zu anderen Menschen und das Ankommen in einer neuen Umgebung.

• Er gilt als Mutstein, der beim Überwinden von Ängsten begleiten soll.

• Früher glaubte man, er schärfe die Klarheit des Denkens und das logische Urteilsvermögen.

• Im Volksglauben wurde er mit einer gestärkten Konstitution und einem freien Lymphfluss verbunden.

• Überliefert ist, dass er einen ausgeglichenen Blutdruck begleitet, besonders wenn dieser eher niedrig ausfällt.

• Seit Jahrhunderten trägt man ihn als Schutz gegen den bösen Blick, weil er als Erstes ins Auge fällt und ungünstige Einflüsse auffangen soll.

• Seine warme, lebendige Ausstrahlung soll helfen, auch in schwierigen Momenten die guten Seiten zu sehen.

• Kindern in der Hosentasche soll er der Überlieferung nach Ruhe geben und Streit vermeiden helfen.

• Traditionell gilt er als Stein der Freude und des inneren Friedens.

Der Achat steht für irdisches Gedeihen, Beständigkeit und ruhige Kraft. Der Tradition nach schirmt er vor ungünstiger Energie ab und gibt verlorenen Mut zurück. Geschäftsleute trugen ihn gewohnheitsmäßig unterhalb der Gürtellinie, etwa in der Hosentasche, während der Ring als Fassung besonders das Selbstvertrauen stärken sollte. Angesprochen fühlen sich vor allem Menschen, die im Alltag Halt, Ruhe und ein Gefühl von Sicherheit suchen. Die beschriebenen Anwendungen gehören zur Überlieferung und zum Volksglauben und ersetzen keine ärztliche Beratung.

Härtegrad: 6.5 - 7

Chemische Struktur: SiO₂

Spezifisches Gewicht: 2.60 - 2.64

Chakren: Wurzel, Sakral, Herz

Pflege: Mit lauwarmem Wasser und einer weichen Bürste reinigen, danach gut abtrocknen. Sonnenlicht schadet ihm nicht.

Amethyst

Der Amethyst ist die violette Varietät des Quarzes und einer der bekanntesten Schmucksteine überhaupt. Sein Farbspektrum reicht von einem hellen Fliederton bis zu einem tiefen, fast weinroten Violett; verantwortlich dafür sind geringe Eisenanteile im Kristallgitter zusammen mit natürlicher Strahlung im Gestein. Der Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet sinngemäß "nicht berauscht" - alte Erzählungen schrieben ihm zu, vor den Folgen von zu viel Wein zu bewahren.

Häufig wächst er in Drusen, also in Hohlräumen vulkanischen Gesteins, deren Innenwände dicht mit spitzen Kristallen besetzt sind. Solche aufgeschnittenen Drusen gehören zu den beliebtesten Sammlerstücken. Abgebaut wird Amethyst auf mehreren Kontinenten, am bedeutendsten in Brasilien, Uruguay, Bolivien, Sambia und Namibia. Da der Stein alltagstauglich hart ist, findet er sich seit Jahrhunderten in Ringen, Anhängern, Armbändern und Dekorstücken.

In der Steintradition gilt der Amethyst als Kristall, der zugleich belebt und beruhigt. Man schreibt ihm zu, Kraft zu geben und die Stimmung auszugleichen, weshalb er gern den ganzen Tag über getragen wird, besonders in fordernder Umgebung. Schmuck mit Amethyst soll dem Volksglauben nach die Haut berühren, rohe Stufen stellt man in der Wohnung oder am Arbeitsplatz auf. Von Zeit zu Zeit soll man ihn reinigen: traditionell legt man ihn für einen Tag in trockene Erde oder kurz in klares Wasser. Länger in der prallen Sonne sollte er nicht liegen, denn sein Violett verblasst.

Eigenschaften des Amethysts

• Nach altem Glauben schirmt er vor ungünstigen Einflüssen aus dem Umfeld ab.

• Die Überlieferung bringt ihn mit müden, überanstrengten Augen in Verbindung.

• Früher nahm man an, er leite überschüssige Ladung aus dem Körper ab.

• Man sagt ihm nach, dass er klares Denken und geistige Beweglichkeit begleitet.

• In der Steinkunde gilt er als Verbündeter von Herz und Kreislauf.

• Es heißt, er unterstütze die natürliche Reinigung des Blutes.

• Im Volksglauben wurde er Menschen mit Neigung zu Allergien empfohlen.

• Dem Volksglauben nach dämpft er Zorn und hilft, heftige Reaktionen zu zügeln.

• Ihm wird eine lösende Wirkung bei innerer Anspannung zugeschrieben.

• Der Tradition nach gibt er Antrieb und Lust am Handeln zurück.

• Er gilt als Stein der inneren Ruhe und der heiteren Grundstimmung.

• Täglich getragen soll er vor dem bösen Blick und der Missgunst anderer schützen.

• Als rohe Stufe soll er nach alten Berichten ungünstige Raumenergie aufnehmen und gute zurückgeben.

• Traditionell kombiniert man ihn mit Rosenquarz, damit sich beide Steine gegenseitig verstärken.

Der Amethyst steht für Klarheit, Maß und Gelassenheit. Zu ihm greifen Menschen, die im Alltagstempo einen Ruhepol suchen, in anspruchsvollem Umfeld arbeiten oder einfach einen Stein mit sanfter, geordneter Ausstrahlung bei sich tragen möchten. Die beschriebenen Anwendungen gehören zur Überlieferung und zum Volksglauben und ersetzen keine ärztliche Beratung.

Härtegrad: 7

Chemische Struktur: SiO₂

Spezifisches Gewicht: 2.65

Chakren: Drittes Auge, Krone

Pflege: Mit lauwarmem Wasser und einer weichen Bürste reinigen. Nicht länger in die direkte Sonne legen, die Farbe verblasst.

Rauchquarz

Der Rauchquarz ist die dunkle Varietät des Quarzes, jenes Minerals, das zu den häufigsten der Erdkruste zählt. Er bildet deutliche, säulenförmige Kristalle mit sechseckigem Querschnitt und spitzem Abschluss und reicht farblich von hellem Braun über Rauchgrau bis nahezu Schwarz. Manche Stücke sind durchsichtig, andere durchscheinend oder ganz undurchsichtig; die dunkelsten nennt man Morion. Für den rauchigen Ton sorgen natürliche Strahlung aus dem umgebenden Gestein und Spuren von Aluminium im Kristall.

Der Name greift auf, was man sieht: Im Inneren des Steins scheint eine Rauchfahne eingeschlossen zu sein. In den Alpen wurden große, klare Rauchquarze früher in Klüften gefunden und hoch gehandelt; in Schottland heißt die dortige Varietät nach dem Cairngorm-Gebirge. Weitere wichtige Vorkommen liegen in Brasilien, in den Vereinigten Staaten, in Australien, auf Madagaskar und in der Türkei. Da der Stein kratzfest ist und das tägliche Tragen gut übersteht, wird er seit Langem zu Schmuck und geschnitzten Objekten verarbeitet.

In der Tradition der Natursteine gilt der Rauchquarz als erdender Kristall. Man sagt ihm nach, dass er Kraft gibt, den Bezug zur Wirklichkeit hält und angestaute Anspannung ableitet. Nach altem Glauben verwandelt er Angst, Schrecken und Zorn in Ruhe und Zuversicht, und gemeinsam mit dem Bergkristall soll er das beharrliche Verfolgen eigener Ziele begleiten. Üblicherweise hält man ihn eine Weile in der Hand oder legt ihn in die Nähe, statt ihn ständig auf der Haut zu tragen; wegen seiner kräftigen Ausstrahlung rät die Überlieferung vom Schlafzimmer ab.

Eigenschaften des Rauchquarzes

• Traditionell wurde er bei Beschwerden in Händen und Füßen genannt.

• Man sagt ihm nach, dass er bei Muskelkrämpfen Erleichterung bringt.

• Dem Volksglauben nach begleitet er ein ruhiges Nervensystem.

• Er soll Sicherheit geben und für neue Erfahrungen öffnen.

• Früher griff man zu ihm, wenn die Verständigung mit anderen schwerfiel.

• Ihm wird zugeschrieben, die Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Augenblick zu halten.

• Er gilt als Stein, der schwere Gefühle in ruhigere verwandelt.

• Traditionell wurde er bei Nervosität und in Momenten der Panik herangezogen.

• Es heißt, er hüte einen ruhigen Schlaf und halte Albträume fern.

• Er soll Ärger, Eifersucht und alltägliche Gereiztheit mildern.

• Dem Volksglauben nach festigt er das Gefühl von Stabilität in schwierigen Zeiten.

• Alte Aufzeichnungen berichten, er leite überschüssige Spannung in den Boden ab.

• Er soll klares Denken und besonnene Entscheidungen begünstigen.

• In der Steinkunde gilt er als Stein der Ausdauer beim Verwirklichen von Plänen.

• Überliefert ist der Brauch, ihn zur Beruhigung auf eine schmerzende Stelle zu legen.

Der Rauchquarz steht für Gelassenheit, Ausdauer und die Fähigkeit, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben. Getragen wird er vor allem von Menschen, die ständig unter Zeitdruck stehen, unter Anspannung arbeiten oder einen Weg aus dem Gedankenkarussell suchen, sowie von jenen, die Steine mit warmen, gedämpften Farben mögen. Die beschriebenen Anwendungen gehören zur Überlieferung und zum Volksglauben und ersetzen keine ärztliche Beratung.

Härtegrad: 7

Chemische Struktur: SiO₂

Spezifisches Gewicht: 2.65

Chakren: Wurzel

Pflege: Mit lauwarmem Wasser und einer weichen Bürste reinigen. Nicht länger in die direkte Sonne legen, die Farbe verblasst.

Granat

Der Granat ist streng genommen kein einzelnes Mineral, sondern eine ganze Gruppe verwandter Minerale mit gleichem Bauplan, aber unterschiedlicher Zusammensetzung und Farbe. Pyrop, Almandin, Spessartin, Grossular und Andradit gehören dazu, und je nach Glied der Gruppe erscheint der Stein tiefrot, orange, honiggelb, zimtbraun, violett oder sogar grün. Am bekanntesten ist die rote Varietät, die meist rund oder oval geschliffen wird.

Sein Name stammt vom lateinischen "malum granatum", dem Granatapfel, dessen Kerne den kleinen roten Kristallen zum Verwechseln ähnlich sehen. Ältere Beschreibungen unterschieden eine dunkelrote, als männlich bezeichnete und eine hellere, als weiblich bezeichnete Spielart. Bedeutende Vorkommen liegen in Brasilien, Kanada, Madagaskar, Australien, Indien, den Vereinigten Staaten und in Tschechien, wo der böhmische Granat seit dem Barock berühmt ist; hinzu kommen mehrere afrikanische Länder. Verarbeitet wird er zu Ketten, Armbändern, Ohrringen und Ringen, und ein herzförmig geschliffener Granat gilt seit Jahrhunderten als Geschenk an einen geliebten Menschen.

Traditionell gilt der Granat als Stein, der angestaute Spannung in Tatkraft umwandelt. Dem Volksglauben nach begleitet er durch Phasen der Erschöpfung, gibt Mut zurück und stellt ein Gefühl innerer Ordnung her. Empfohlen wird er in der Steinkunde besonders Menschen mit Skorpion- oder Wassermann-Prägung.

Eigenschaften des Granats

• Man sagt ihm nach, dass er die Beobachtungsgabe schärft und die nüchterne Einschätzung einer Lage erleichtert.

• Traditionell trug man ihn als Schutz gegen Schwäche, bösen Blick und fremde Missgunst.

• In der Steinkunde wird er mit Vitalität und Unbefangenheit in nahen Beziehungen verbunden.

• Früher glaubte man, er reinige und belebe den Körper und gebe nach Anstrengung Kraft zurück.

• Die Überlieferung schreibt ihm einen günstigen Einfluss auf Kreislauf und Gefäße zu.

• Er soll die Vorstellungskraft anregen und schöpferisches Denken begünstigen.

• Er steht sinnbildlich für Liebe, Zuwendung und Mitgefühl.

• Alte Aufzeichnungen nennen ihn im Zusammenhang mit Herz und Lunge.

• Im Volksglauben half er dem Körper, sich gegen Infekte zu behaupten.

• Traditionell wird er mit einem ausgeglichenen Hormonhaushalt in Verbindung gebracht.

• Bei Kreuzschmerzen trug man ihn früher in Gürtelhöhe, weil er dort Erleichterung bringen sollte.

• Sehr empfindsamen Menschen rät die Überlieferung zu Maß, denn längerer Kontakt soll Gereiztheit oder Schwindelgefühl auslösen können.

• Es heißt, er helfe zurück in die Ruhe, wenn Aufruhr und innere Leere überhandnehmen.

• Er soll das geordnete Abarbeiten geplanter Aufgaben erleichtern und den Glauben an die eigenen Möglichkeiten festigen.

• Unter Bett oder Kissen gelegt, sollte er vor Albträumen bewahren.

Der Granat steht für Lebendigkeit, Treue und eine Zuneigung, die die Zeit überdauert hat. Zu ihm greifen meist Menschen, die ihren Elan zurückgewinnen, eine Bindung vertiefen oder einen Stein mit warmem, ausgeprägtem Charakter bei sich tragen wollen. Die beschriebenen Anwendungen gehören zur Überlieferung und zum Volksglauben und ersetzen keine ärztliche Beratung.

Härtegrad: 7 - 7.5

Chemische Struktur: Fe₃Al₂(SiO₄)₃

Spezifisches Gewicht: 3.4 - 4.3

Chakren: Wurzel, Sakral

Pflege: Mit lauwarmem Wasser und einer weichen Bürste reinigen, danach gut abtrocknen. Sonnenlicht schadet ihm nicht.

Jaspis

Der Jaspis ist eine undurchsichtige Chalcedonvarietät und tritt in Gelb, Rot, Grün, Braun, Grau sowie in weißlichen Tönen auf. Da er in großen Massen gewonnen wird, gleicht kaum ein Stück dem anderen: Die Farben legen sich in Streifen, Wolken und Spiralen übereinander, und auf der Grundfarbe erscheinen blaue, orangefarbene oder rostrote Flecken. Manche Varietäten zeichnen ganze Landschaften nach und werden deshalb Landschaftsjaspis genannt.

Sein Name geht auf ein griechisches Wort für den gesprenkelten Stein zurück und beschreibt damit sein auffälligstes Merkmal. In der Antike gehörte Jaspis zu den meistverwendeten Schmucksteinen; man schnitt Siegel und Gemmen aus ihm, glaubte, er bringe Regen, und sah in ihm ein Sinnbild der Tugend. Bis heute wird er zu Ketten, Cabochons, Schalen und Dekorobjekten verarbeitet, wobei schlicht gemusterte Stücke zu den erschwinglichsten Schmucksteinen überhaupt zählen.

Dem Jaspis wird eine ruhige, kräftigende Ausstrahlung zugeschrieben. Traditionell trug man ihn nah an der Haut, als Ring, als Armband oder als glatter Trommelstein in der Hand. In der Steinkunde gilt er als Begleiter durch Zeiten der Erschöpfung, weil er ein Gefühl von Halt und Standfestigkeit zurückgeben soll.

Eigenschaften des Jaspis

• Alte Aufzeichnungen nennen ihn im Zusammenhang mit Leber, Milz und Blase.

• Er gilt als Sinnbild von Liebe, Vertrauen und Beharrlichkeit.

• Der Volksglaube empfahl ihn Menschen, die nach einer Krankheit wieder zu Kräften kommen.

• Als Stein der Stärke und des Mutes soll er den Schritt zu eigenständigen Entscheidungen erleichtern.

• Früher legte man ihn bei Schlangen- und Spinnenbissen auf die betroffene Stelle.

• Man sagt ihm nach, dass er die Blutbildung begleitet.

• Nach altem Glauben stärkt er die als männlich gedachte Kraft und hält den Körper im Gleichgewicht.

• Die Überlieferung schreibt ihm zu, seinem Träger günstige Fügungen zu bringen.

• Es heißt, er fördere klares Denken und eine freie Ausdrucksweise.

• In vielen Kulturen wurde er als Amulett gegen bösen Blick und Missgunst getragen.

• Er soll den Energiefluss im Wurzel- und Solarplexusbereich ordnen.

• Früher glaubte man, er erhöhe die Belastbarkeit und gebe Kraft für den Alltag.

• Traditionell galt er als Stein der Handwerker, weil er Geduld bei langen Arbeiten schenken sollte.

Der Jaspis steht für Ausdauer, Rechtschaffenheit und stille Stärke. Zu ihm greifen Menschen, die in einer fordernden Phase Halt suchen, Mut zum eigenständigen Handeln brauchen oder trotz hoher Belastung gelassen bleiben möchten. Die beschriebenen Anwendungen gehören zur Überlieferung und zum Volksglauben und ersetzen keine ärztliche Beratung.

Härtegrad: 6.5 - 7

Chemische Struktur: SiO₂

Spezifisches Gewicht: 2.58 - 2.91

Chakren: Wurzel, Sakral, Solarplexus

Pflege: Mit lauwarmem Wasser und einer weichen Bürste reinigen, danach gut abtrocknen. Sonnenlicht schadet ihm nicht.

Jade

Jade ist ein Sammelname für zwei verschiedene Minerale, den Jadeit und den Nephrit, die einander äußerlich sehr ähneln. Bekannt ist der Stein vor allem für sein tiefes, sattes Grün, doch er tritt ebenso in gelben, weißen, braunen und schwarzen Abstufungen auf, mitunter mit roten Sprenkeln. Sein Name geht auf das Spanische zurück und bedeutet Lendenstein, denn früher glaubte man, er bringe bei Nierenbeschwerden Erleichterung.

Bemerkenswert ist seine Zähigkeit: Jade besteht aus dicht verfilzten Kristallfasern, wodurch sie sich kaum spalten lässt und Stöße erstaunlich gut übersteht, obwohl ihre Ritzhärte nur mittel ist. Genau deshalb entstanden aus ihr in der Jungsteinzeit Beile und Werkzeuge, später Ringe, Amulette, Siegel und rituelle Gegenstände. In China gilt Jade seit Jahrtausenden als der edelste aller Steine, auch die Maya und die Māori schätzten sie hoch. Die feinsten Jadeitvorkommen liegen in Myanmar, Nephrit findet sich unter anderem in Russland, Kanada, Neuseeland und China.

In der Steinkunde wird der Jade eine milde, ausgleichende Ausstrahlung zugeschrieben. Deshalb trägt man sie nah am Körper, als Kette oder Ring, oder hält ein glatt geschliffenes Stück in der Hand, wo es rasch die Körperwärme annimmt.

Eigenschaften der Jade

• Man sagt ihr nach, dass sie überschießende Gefühle mildert und heftige Reaktionen abkühlt.

• In der Hand gehalten erwärmt sie sich, und die Tradition sieht darin einen einfachen Weg zur Entspannung.

• Dem Volksglauben nach gibt sie Ruhe und Sicherheit in Momenten der Angst.

• Auf das Herz gelegt sollte sie bei Schwäche und Müdigkeit Erleichterung bringen.

• Alte Aufzeichnungen nennen sie einen Stein des Mutes, der Besonnenheit und des Gerechtigkeitssinns.

• Sie soll davor bewahren, sich nach einem Erfolg über andere zu stellen.

• Es heißt, sie helfe, sich nicht von Gefühlen mitreißen zu lassen, und schaffe klare Sicht.

• Traditionell wurde sie für Arbeiten empfohlen, die längere Sammlung verlangen.

• Früher griff man bei Zahnbeschwerden zu ihr.

• Sie gilt als Stein, der den Körper von Überflüssigem befreien soll.

• Wegen der ihr zugeschriebenen ruhigen Ausstrahlung eignet sie sich zum täglichen Tragen.

• Der Überlieferung nach dient sie besonders Rednern, Lehrenden und Vortragenden.

• In China legte man sie als Zeichen von Reinheit und langem Leben in die Wiege eines Kindes.

Die Jade steht für Gelassenheit, inneres Gleichgewicht und Redlichkeit sich selbst und anderen gegenüber. Getragen wird sie am liebsten von Menschen, die aufgewühlte Gefühle beruhigen, ein nüchternes Urteil bewahren und konzentriert arbeiten möchten. Die beschriebenen Anwendungen gehören zur Überlieferung und zum Volksglauben und ersetzen keine ärztliche Beratung.

Härtegrad: 6 - 7

Chemische Struktur: NaAlSi₂O₆ / Ca₂(Mg,Fe)₅Si₈O₂₂(OH)₂

Spezifisches Gewicht: 2.90 - 3.38

Chakren: Herz

Pflege: Mit lauwarmem Wasser und einer weichen Bürste reinigen, danach gut abtrocknen. Sonnenlicht schadet ihm nicht.